Neue Technologien und Zukunftsfähigkeit „Green Nanotechnologies“ als neues Leitbild?
More information: http://www.kircheundgesellschaft.de/akademie/documents/TG%2048_Neue_Technologien.pdf
Die Chancen und Risiken der Nanotechnologien werden zurzeit intensiv diskutiert. So werden Chancen in der Erhöhung der Energieeffizienz von Solarmodulen ebenso wie die Möglichkeiten Medikamente zielgenau zu ihren Wirkorten zu bringen, gesehen. Auf der anderen Seite können Risiken der neuen Technologien durch Gefährdung der Umwelt und einer möglichen Beeinträchtigung der Gesundheit von Menschen, beispielsweise durch Aufnahme der Nanostoffe über die Atemwege, nicht ausgeschlossen werden.
Die neuen Technologien sollen Antworten auf dringende Probleme unserer Gesellschaft geben. Damit sind sie sicherlich eine adäquate Möglichkeit Lebensqualität zu verbessern und „nachhaltig Probleme“ zu lösen. Dazu müssen sie allerdings ökologischen, ökonomischen und sozialen Prüfungen standhalten.
Die Ziele der Technologieentwicklung und die entsprechenden Leitbilder werden von den jeweiligen Vertretern der Interessengruppen unterschiedlich eingeschätzt werden. Es macht jedoch Sinn, die gemeinsamen Schnittmengen und Kerne einer nachhaltigen Technologieentwicklung herauszuarbeiten.
Der Ansatz der „Green Nanotechnologies“ kann dazu dienen, neben den Vorteilen der neuen Nanomaterialien und –produkten die Minimierung und Vermeidung von negativen Wirkungen bereits in der frühen Phase der Entwicklung zu integrieren.
Dazu zählen die nachhaltige Gestaltung von Produktionsprozessen und das Design von Nanoprodukten unter dem Aspekt der Minimierung von Umwelt- und Gesundheitsrisiken.
Zu dieser Veranstaltung laden ein
Patricia Cameron, Referentin für Chemikalienpolitik und Nanotechnologie, Teamleitung Stoffe und Technologien, BUND, Berlin
Dr. Peter Markus, Evangelische Akademie Villigst / IKG